Presse

Oberhessische Presse, 07.08.2006
über den von Poeta Magica organisierten Mittelaltermarkt
in Biedenkopf am 5. und 6.8.2006

Tausende beim farbenfrohen Ritterspektakel

Biedenkopf. Mehrere tausend Besucher erlebten am Wochenende in Biedenkopf ein mittelalterliches Ritterfest.

Unter dem Motto "Belagerung des Birreköpper Schlosses" erwartete die Gäste auf dem Festgelände auf der Bleiche ein buntes Spektakel mit Ritterturnier, Markttreiben und abwechslungsreichem Kulturprogramm. Höhepunkt des zweitägigen Treibens waren zweifellos die spannenden Ritterkämpfe. Im Namen des Landgrafen Philipp von Marburg begrüßte Herold Sen Pusterpalk von Colnrade aus deutschen Landen Ritter Siegfried von Drachenfels, aus Frankreich Ritter Philippe Vollouare und aus Böhmen Ritter Wiet von Rosenberg. Hoch zu Ross mit stolz erhobenen Standarten ritten die Edelmänner auf das Turnierfeld. Als Siegpreis lockte eine schöne Jungfer, die der Herold eigens zu diesem Zweck aus dem Publikum ausgewählt hatte. Doch noch ehe das Turnier beginnen konnte, galoppierte mit lautem Getöse und umhüllt von Feuer und Rauch der Schwarze Heinrich auf den Platz. "Das ist Heinrich der Schreckliche, ein wahrer Drecksack vor dem Herren", verkündete der Herold den erstaunten Zuschauern. Noch vor dem eigentlichen Kampf auf Leben und Tod galt es für die wagemutigen Ritter, bei sechs Exerzitien ihr Geschick zu beweisen, so beim Rolandreiten. Es galt, aus vollem Galopp eine kleine Zielscheibe so mit der Lanze zu treffen, dass der Stoß den eisernen Roland möglichst schwungvoll in Drehung versetzte. Lautstark zählte das Publikum jede einzelne Drehung des Rolands mit. Schließlich mussten die Ritter einander, im Kampf Mann gegen Mann, mit der Lanze vom Pferd stoßen. Zuletzt war es der Schwarze Heinrich, der nach drei gewonnenen Zweikämpfen die schöne Jungfrau über seine Schulter warf und freudestrahlend in sein Zelt trug. Verantwortlich für das turbulente Spektakel waren die Ritter der Gruppe "Magentis" und die Fußtruppe der Rittergruppe "Kontur", die extra aus Tschechien anreisten. Das Publikum bedankte sich bei allen Mitwirkenden mit begeistertem Beifall. Nach dem spannenden Turnier luden die "Taverne zum abgebrannten Bader" und andere Stände und Schenken zu einer kleinen Stärkung mit mittelalterlichen Köstlichkeiten ein. Neben Schwarzbier und Met lockten Drachenwurst und wilde Kartoffeln, Spießbraten, Waffeln oder mit Schafskäse gefüllte Fladenbrote zu lustvoller Völlerei. Allerhand zu entdecken gab es beim Bummel über den bunten Markt. Die Besucher konnten zusehen beim Trommelbau oder der Arbeit in einer mittelalterlichen Schmiede und sich auch selbst versuchen - beim Töpfern, Bogenschießen oder Filzen. Orientalische Schönheiten verzierten die Haut junger Mädchen mit kunstvoller Mehndimalerei. Eine Wahrsagerin gewährte einen wissenden Blick in die Zukunft. Edler Schmuck, duftendes Räuchwerk und heilkräftige Kräuter wurden ebenso feilgeboten wie handgeschmiedete Rüstungen und Waffen für große sowie harmlose Holzschwerter für kleine Ritter. Ein abwechslungsreiches Kulturprogramm sorgte zudem für beste Unterhaltung. Feenhafte Wesen auf riesigen Stelzen verzauberten alleine durch ihren Anblick. Gaukler begeisterten ihr Publikum mit Seiltanz, Akrobatik und Jonglage. Ein Geschichtenerzähler und keltische Harfenmusik luden zum Zuhören ein. Mit Trommel, Dudelsack und Laute zogen Spielleute über den Markt. Musikalischer Höhepunkt war ein Konzert der Gruppe "Poeta Magica".

http://www.op-marburg.de/op



MNZ, 12.09.05



Pressetext von Eisenach Online zum Creuzburg-Fest 2005

Creuzburg - Die Creuzburg zog zu Pfingsten wieder Tausende in ihren Bann. Den Gästen wurde ein mittelalterliches Spektakulum geboten. Der erste Tag fiel fast ins Wasser, doch es gab rund 500 Unentwegte die den Weg auf die Creuzburg suchten. Bei Sonnenschein und ohne Regen, Sonntag und Montag, wurde die Burg regelrecht belagert und in Creuzburg selbst gab es kaum einen Parkplatz.

Bunt war das Angebot des Marktes. Altes Handwerk wurde gezeigt und bestaunt, Waren aller Art (alles handwerklich) angeboten. Petronius Paternoster gestaltete Märchenspiele und Erzählungen für die Kinder. Holger der Helle war wieder mit der Gruppe «Poeta Magica» dabei. Es gab Ritterkämpfe und die Gaukler von «Aptus Ludus» bezwangen die Schwerkraft. Unterwegs war erneut ein Ablassprediger. Viel Unterhaltung wurde auf der Wiese im Burghof geboten. Diese war auf Grund der Nässe mit viel Stroh belegt, sodass die Schuhe weniger dreckig wurden. Abends ging es im Festzelt zünftig zu, auch bei Regen. Der Sonntagabend gestaltet sich zu einem heißen Höhepunkt. Zwei Damen und ein junger Mann, die Gruppe «Spiral fire», boten den hunderten von Gästen eine atemberaubende Feuershow, den «Feuertraum».

Veranstalter war die Stadt Creuzburg und die Gestaltung übernahm die Künstlergemeinschaft «Poeta Magica». (eol/rbr)





Schwede will mit Dudelsack auf Elchjagd gehen

Stockholm - Ein Schwede will männliche Elche mit Dudelsacktönen aus dem Wald und vor die eigene Flinte locken. Der Grubenarbeiter Gösta Johansson aus Gardsjönas im Bezirk Västerbotten vertraute der Zeitung «Aftonbladet» an, dass er erst kommenden Herbst seine bisher in Elchjägerkreisen völlig unbekannte Methode in freier Wildbahn erproben will. «Bis dahin muss ich noch schwer üben», gab Johansson als Grund an. Obwohl er auch als Anfänger schon «erstaunlich viel» aus seinem Instrument herausgeholt habe.

Warum ausgerechnet Elchbullen, nicht aber Kühe oder Kälber auf die schottischen Pfeifenklänge reagieren könnten, behielt der Nordländer für sich. Bei ersten Tests habe sein Elchhund Falcon sofort mitzuheulen versucht. Nachhaltige Dudelsack-Effekte bei den Königen des schwedischen Waldes hält Bergmann Gösta in gewisser Weise für sicher: «Die Frage ist nur, ob die Elche zu mir kommen oder so schnell sie können den Jungs im nächsten Jagdrevier vor die Flinte laufen.»

Quelle: dpa







Poeta Magica, einer der besten Gruppen Europas welche
Mittelaltermusik spielen, kommen zu den Skoklosterspielen



OBERHESSISCHE PRESSE vom 26.8.03

...wir nehmen ihren Trommler (ohne Trommel ) gerne in Zahlung !